Avodah Zarah 24

Kapitel 24

א פרצופות ל"ל משום דקבעי למיתני כיוצא בו לא יניח פיו על גבי הסילון וישתה מפני הסכנה
1 Wozu ist der Fall von den Figuren nötig? — Weil er lehren will: ebenso darf man nicht den Mund an eine Rinne anlegen und trinken, wegen der Gefahr. —
ב מאי סכנה עלוקה ת"ר לא ישתה אדם מים לא מן הנהרות ולא מן האגמים לא בפיו ולא בידו אחת ואם שתה דמו בראשו מפני הסכנה מאי סכנה סכנת עלוקה
2 Wegen welcher Gefahr? — Eines Blutegels. Die Rabbanan lehrten: Man darf nicht Wasser aus Flüssen oder Teichen mit dem Munde oder aus einer Hand trinken; hat man getrunken, so kommt sein Blut über sein eignes Haupt, wegen der Gefahr. — Wegen welcher Gefahr? — Wegen der Gefahr eines Blutegels.
ג מסייע ליה לרבי חנינא דאמר רבי חנינא הבולע נימא של מים מותר להחם לו חמין בשבת ומעשה באחד שבלע נימא של מים והתיר רבי נחמיה להחם לו חמין בשבת אדהכי והכי אמר רב הונא בריה דרב יהושע ליגמע חלא
3 Dies wäre eine Stütze für R. Ḥanina, denn R. Ḥanina sagte, wenn jemand einen Wasserwurm verschluckt hat, dürfe man für ihn am Šabbath Wasser aufwärmen. Einst verschluckte jemand einen Wasserwurm, und R. Neḥemja erlaubte für ihn am Šabbath Wasser aufzuwärmen. Währenddessen, sagte R. Hona, Sohn des R. Jehošua͑, schlürfe er Essig.
ד אמר רב אידי בר אבין האי מאן דבלע זיבורא מחייא לא חיי מיהו לשקייה רביעתא דחלא שמגז אפשר דחיי פורתא עד דמפקיד אביתיה
4 R. Idi b. Abin sagte: Wer eine Hornis verschluckt hat, bleibt nicht leben, aber immerhin gebe man ihm ein Viertel[log] herben Essig zu trinken; es ist dann möglich, daß er noch eine kurze Zeit lebt, um sein Haus bestellen zu können.
ה ת"ר לא ישתה אדם מים בלילה ואם שתה דמו בראשו מפני הסכנה מאי סכנה סכנת שברירי ואם צחי מאי תקנתיה אי איכא אחרינא בהדיה ליתרייה ולימא ליה צחינא מיא ואי לא נקרקש בנכתמא אחצבא ונימא איהו לנפשיה פלניא בר פלניתא אמרה לך אימך אזדהר משברירי ברירי רירי ירי רי בכסי חיורי:
5 Die Rabbanan lehrten: Man darf nachts kein Wasser trinken; hat man getrunken, so kommt sein Blut über sein eignes Haupt, wegen der Gefahr. — Wegen welcher Gefahr? — Wegen der Gefahr der Blindheit. — Was mache man, wenn man Durst hat? — Ist jemand anwesend, so wecke man ihn und spreche zu ihm: Ich habe Durst. Wenn aber nicht, so klappere man mit dem Deckel an den Krug und spreche zu sich selbst: N., Sohn des N., deine Mutter sprach zu dir: hüte dich vor der Blindheil [ŠABRIRI], BRIRI, RIRI, RI; in weißen Bechern.
ו <big><strong>מתני׳</strong></big> עיר שיש בה עבודת כוכבים והיו בה חנויות מעוטרות ושאינן מעוטרות זה היה מעשה בבית שאן ואמרו חכמים המעוטרות אסורות ושאינן מעוטרות מותרות:
6 <b>W</b><small>ENN IN EINER</small> S<small>TADT EIN</small> G<small>ÖTZENFEST IST UND DA MANCHE</small> L<small>ÄDEN BEKRÄNZT UND MANCHE NICHT BEKRÄNZT SIND: EIN SOLCHER</small> F<small>ALL EREIGNETE SICH IN</small> B<small>ETH</small> Š<small>EÁN, UND DIE</small> W<small>EISEN ENTSCHIEDEN, DASS ES</small> <small>IN DEN BEKRÄNZTEN VERBOTEN UND IN DEN UNBEKRÄNZTEN ERLAUBT SEI</small>.
ז <big><strong>גמ׳</strong></big> אמר רשב"ל לא שנו אלא מעוטרות בוורד והדס דקא מתהני מריחא אבל מעוטרות בפירות מותרות מאי טעמא דאמר קרא (דברים יג, יח) לא ידבק בידך מאומה מן החרם נהנה הוא דאסור
7 GEMARA. R. Šimo͑n b. Laqiš sagte: Dies nur, wenn sie mit Rosen und Myrten bekränzt sind, sodass man vom Dufte einen Genuß hat, wenn sie aber mit anderen Früchten bekränzt sind, so ist es erlaubt. — Weshalb? — Die Schrift sagt: <i>nichts vom mit dem Banne Belegten darf an deiner Hand kleben bleiben</i>;